Der Ruhm und die Bedeutung der Göttin Isis in der ägyptischen Kultur haben ihre Wurzeln in einem alten Mythos aus der Zeit, als ihr Ehemann Osiris König von Ägypten war:

Osiris‘ eifersüchtiger Bruder Seth wollte das Königtum an sich reißen, also tötete er Osiris, zerhackte den Körper und zerstreute sie über ganz Ägypten.

Die treue Isis verwandelte sich in einen Vogel und flog durch ganz Ägypten, bis sie fast alle Teile bis auf sein männliches Organ wiedererlangte und ihn dann auf magische Weise wieder zum Leben erweckte. Neun Monate später gebar sie auf ebenso magische Weise einen Sohn, Horus, der der Thronfolger werden sollte. Sie beschützte Horus vor Seth, bis er alt genug war, um das Königtum zu übernehmen.

Dieser Mythos brachte Isis den Ruf ein, ein großer Magier mit erstaunlichen Kräften zu sein, der diese stets einsetzte, um gewöhnliche Menschen zu beschützen und ihnen zu helfen und Kranke zu heilen. Isis leitete auch die Bestattungsriten, begleitete die Verstorbenen sicher ins Jenseits und beschützte sie dort.

Isis, eine der wichtigsten und mächtigsten Gottheiten des alten Ägypten, wird auch heute noch von vielen verehrt.

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