Wölfe sind die Hunde, die nicht gezähmt werden wollen. Aber obwohl sie wild und frei sind, sind sie nicht die bösen Kreaturen, als die sie in Folklore und Märchen dargestellt werden. Vielmehr sind Wölfe von Natur aus sanfte und scheue Wesen mit vielen bewundernswerten Eigenschaften: Intelligenz, Verspieltheit, Loyalität, ein ausgeprägter Familiensinn, Neugier und Geselligkeit.

Historisch gesehen wurden Wölfe zu Recht für ihre Güte verehrt, fast ebenso sehr, wie sie als Agenten des Bösen und der Grausamkeit verunglimpft wurden. In der keltischen Mythologie beispielsweise wurde der Wolf als treuer Begleiter von Cerridwen, der Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit, verehrt.

Und in der alten keltischen Kultur wurde der Wolf mit einem eigenen Monat geehrt – Faoilleach – dem „Monat des Wolfes“. Zwar war dies die Jahreszeit, die mit dem Tod verbunden war, aber für die Menschen der Antike war der Tod nicht nur ein Ende; es war auch eine Zeit der Wiedergeburt. Und während die Menschen um den Verlust ihrer Lieben trauerten, vermischte sich ihre Trauer mit Freude und Jubel, denn der Tod bedeutete, dass ihr Geist befreit und an einen besseren Ort gebracht worden war.

Heute ist der Wolf für viele, die Führung und Schutz suchen, wieder zu einem mächtigen Krafttier geworden. Mit seinem Instinkt, seiner List und seinem Selbstvertrauen kann der Wolf Sie durch die dunklen, unbekannten Wälder führen, in denen Sie sich auf Ihrem Lebensweg befinden.

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